info@lionsulphur.comMo–Fr 09:00–18:00 (GMT+3) LinkedInInstagramYouTube
Lion Global Sulphur
Markt / Wochennotizen
Lion Global Sulphur

Schwefelnotierungen tendieren fester und halten sich nahe dem Höchststand seit Juli 2022

Die Schwefelnotierungen tendierten fester und hielten sich nahe ihrem höchsten Stand seit Juli 2022. In einer sonst ruhigen Woche beherrschten die offiziellen Novemberpreise im Nahen Osten und Russlands vorübergehendes Exportverbot die Gespräche am Markt.

Nachdem QatarEnergy in der Vorwoche vorgelegt hatte, hoben auch ADNOC aus den VAE und KPC aus Kuwait ihre offiziellen Monatspreise an. Für November liegen sie damit bei 400–415 $/t FOB nach 324–325 $/t FOB im Oktober. Das stützte den Nahen Osten, dessen Spotnotierung bei 400–415 $/t FOB liegt.

Nach mehreren Wochen mit steigenden Preisen war die Nachfrage in China und Indonesien verhalten, feste Abschlüsse wurden nicht gemeldet. In China war dennoch von Preisen bis zu 450 $/t CFR die Rede, in Indonesien wurden Angebote um 440 $/t CFR genannt.

Der indische Schwefelmarkt hat weiter angezogen und die Marke von 450 $/t CFR überschritten. Die knapper werdende Verfügbarkeit und die stetige Nachfrage der Düngemittelhersteller festigen die Preisuntergrenze. Steigende Preise für Inlandsware und Stückschwefel, die unter Druck geratene Wirtschaftlichkeit der Schwefelverbrennung, die durch Gutschriften für die erzeugte Dampfenergie nur teilweise ausgeglichen wird, und die starke Abhängigkeit von Lieferungen aus dem Nahen Osten sprechen weiter für steigende Preise.

Im Mittelmeerraum haben knappes Angebot und anhaltende Nachfrage die Preise steigen lassen: FOB liegen sie bei rund 400–410 $/t, CFR bei 410–425 $/t. Die Stimmung blieb fest, und die Marktteilnehmer erwarten, dass neue Geschäfte zu höheren Preisen abgeschlossen werden.

Die lange erwarteten vorübergehenden Exportbeschränkungen Russlands wurden am 1. November bekannt gegeben. Um die Inlandsversorgung zu sichern, ist die Ausfuhr von technischem Schwefel, der in der Düngemittelherstellung eingesetzt wird, bis zum Jahresende untersagt. Die russischen Schwefelexporte waren bereits nach den Drohnenangriffen auf die Erdgasanlagen Astrachan und Orenburg Anfang September stark eingebrochen, von rund 400.000 t pro Monat auf etwa 100.000 t im Oktober. Am Markt wird vor allem diskutiert, ob kasachische Ware weiterhin über Ust-Luga exportiert werden darf. Überwiegend wird davon ausgegangen, dass dies erlaubt bleibt, der Markt wartet aber auf eine erste Testladung als Bestätigung.

Kurzfristiger Ausblick: Nach der jüngsten Kurzfristprognose von CRU dürften die Schwefelpreise weltweit weiter steigen, voraussichtlich bis zu einem Höhepunkt im Januar, und danach allmählich nachgeben.

Zuerst auf LinkedIn veröffentlicht. Die genannten Preise sind Marktbewertungen der jeweiligen Woche und kein aktuelles Angebot.

Weitere Marktnotizen

Wöchentlicher Marktbericht

Die Marktnotiz jede Woche im Postfach

Eine Zusammenfassung der Marktnotiz, die wir jede Woche veröffentlichen – direkt zu Ihnen.

Jede Woche schicken wir eine Zusammenfassung unserer aktuellen Marktnotiz. Nach dem Anhaken erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail; das Abonnement beginnt erst, wenn Sie den Link darin anklicken. Abmelden geht mit einem Klick – der Link steht am Ende jeder Nachricht. Ihre Adresse wird ausschließlich für diesen Bericht verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Bei Empfängern in der Türkei wird die Einwilligung, wie gesetzlich vorgeschrieben, im staatlichen Register für kommerzielle Nachrichten (İYS) erfasst. Einwilligungs- und Abmeldenachweise bewahren wir drei Jahre nach Ihrer Abmeldung auf. Zu Ihren Rechten und für Anfragen: ugur@lionsulphur.com · Datenschutz und personenbezogene Daten.

Was dürfen wir für Sie liefern?

Produkt, Menge, Bestimmungshafen und Incoterm: Mit diesen vier Angaben nennen wir Ihnen Verfügbarkeit, mögliche Ursprünge und Konditionen.